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5. Sitzung der Interessengemeinschaft Tauchen

Am 28. Januar 2006 fand die fünfte Sitzung der Interessengemeinschaft Tauchen der öffentlichen Feuerwehren in Hessen - kurz IG-Tauchen - in Maintal statt.



Im Rahmen des umfangreichen Tagesprogramms stand vor allem der Informationsaustausch im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die IG-Tauchen Hessen wurde am 16. März 2002 in Frankfurt am Main mit dem Ziel gegründet, die Interessen der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren mit Tauchdienst auf Landes- und Bundesebene zu vertreten und dabei alle Behörden und Organisationen, die sich mit dem Tauchen beschäftigen, einzubeziehen. So nehmen neben drei Berufsfeuerwehren und sechs Freiwilligen Feuerwehren Vertreter von DLRG, der DRK-Wasserwacht, der Hessischen Bereitschaftspolizei und des Wasser- und Schifffahrtsamtes an den Sitzungen teil.

Zudem sind aufgrund der grenzübergreifenden Zusammenarbeit die Feuerwehren Aschaffenburg und Mainz in der IG vertreten. Die IG-Tauchen ist Ansprechpartner für Feuerwehren und Fachgremien zu allen Fragen der Wasserrettung, des Tauchens und für Arbeiten an, auf und in Gewässern. Der Erfahrungsaustausch über Technik und Einsatztaktik wird ebenso wie die Aus- und Fortbildung unterstützt und gefördert. Durch die IG wurde eine Einsatzhandbuch-Tauchen für Leitfunkstellen/Leitstellen in Hessen erstellt, das ständig erweitert und aktualisiert wird.

Bei der Sitzung in Maintal standen neben allgemeinen Informationen über die Arbeit der IG wieder zahlreiche Fachthemen sowie der Informationsaustausch untereinander im Vordergrund. Nach der Begrüßung der rund 40 Teilnehmer durch den Maintaler Stadtbrandinspektor Andreas Matz, der gleichzeitig auch einer der beiden Sprecher der IG ist, berichtete Volker Korduan von der B.F. Frankfurt a.M. über die Aktivitäten im abgelaufenen Jahr.



Neben der Teilnahme an zahlreichen Sitzungen und Veranstaltungen auf Landes- und Bundesebene standen die Aus- und Fortbildung im Mittelpunkt. Auch die Weiterentwicklung des Einsatzhandbuches, dass zukünftig auch im Internet verfügbar sein soll war ein Schwerpunkt der Aktivitäten .

Während der Veranstaltung informierten sich u.a. der Maintaler Bürgermeister Erhard Rohrbach, der Kreisbrandinspektor des Main-Kinzig-Kreises Wolfgang Köhler, sowie als Vertreter des Landesfeuerwehrverbandes der Vorsitzende des Fachausschusses Ausbildung Ulrich Fischer über die Arbeit der Interessengemeinschaft. Im Rahmen zahlreicher Fachvorträge wurden die Teilnehmer über den Sachstand zum Einsatz von Hubschraubern zur Wasserrettung und das zukünftige Lufttransportkonzept für Taucher informiert. Vorträge über Hygiene und Desinfektion von Taucheranzügen, zur Unterkühlung von Tauchern und Einsatzkräften, zu Gesetzlichen Bestimmungen beim Tauchen in Gewässern, sowie zur Tauchgeräteprüfung folgten.

Zum wichtigen Thema der Aus- und Fortbildung von Feuerwehrtauchern und Lehrtauchern gab es zahlreiche Informationen und Beschlüsse. Wie schon im Jahr 2003 wurde auch 2005 in Zusammenarbeit mit der Hessischen Bereitschaftspolizei in Wiesbaden eine zweitägige Lehrtaucherweiterbildung durchgeführt, an der Lehrtaucher aller in der IG Tauchen vertretenen Organisationen teilnahmen. Diese erfolgreiche Veranstaltung soll auch im Jahr 2007 wieder stattfinden.

Zudem wurde die Arbeitsgruppe Ausbildung der IG damit beauftragt, das bei der Sitzung vorgestellte Modulare Ausbildungskonzept für Feuerwehrtaucher weiter fortzuentwickeln. Für den Spätsommer ist eine Praktische Weiterbildung für Taucher geplant. Nach der Besichtigung des Maintaler Wasserrettungszuges und einer Information über Tauch- und Wasserrettungstechnik endete die Veranstaltung mit einer Aussprache über aktuelle Themen.

Dabei wurde u.a. auch beschlossen eine Internetauftritt der IG Tauchen zu entwickeln.

Andreas Matz Sprecher IG Tauchen

31. Januar 2010
Verbandsversammlung des KFV am 20.02.2010
In der Mehrzweckhalle in Bruchköbel-Roßdorf um 14.00 Uhr.

Bitte Internen-Bereich beachten!


31. Januar 2010
Klausurtagung der Stadt- und Gemeindebrandinspektoren
Vom 15.-17. Januar 2010 in Oberaula...
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Für die Anmeldung zum Truppführerlehrgang ist das ausgefüllte Blatt ab 2010 zwingend notwendig. Besuchte Ausbildungsveranstaltungen aus der Vergangenheit können nachgetragen werden.

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