Eindrücke einer Informationsfahrt der SBI/GBI und
Stellvertreter des Main-Kinzig-Kreises
Am Freitag, dem 14. Oktober 2005 um 06:30 Uhr brachen
wir vom "GAZ" in Gelnhausen mit 33 Teilnehmern in Richtung
Karlsruhe auf. Das Wetter war noch etwas verhangen aber
die Stimmung unter den Kameradinnen und Kameraden war
sehr gut. Leider konnte unser erkrankter KBI und Vorsitzender
des Kreisfeuerwehrverbandes Wolfgang Köhler nicht an unserer
Fahrt teilnehmen, was wir sehr bedauerten.
Wir führen über die Autobahn Richtung Karlsruhe und machten
bald die übliche Frühstückspause mit Hausmacher Wurst
aus Walter Lenz eigner Schlachtung ! Das erstes Ziel unserer
Informationsfahrt war die Metallwarenfabrik Gemmingen,
ein Spezialist für Generatoren, Stromerzeuger und Feuerwehrbedarf.
Hier wurden wir durch den örtlichen Vertreter für den
Main-Kinzig-Kreis Herrn Schimpf, Brandschutztechnik/Rettungssysteme
und den Vertretern der Firmenleitung ganz herzlich begrüßt.
Nach einem traditionellen zweiten Frühstück mit "Laugenbrezel
und Butter" wurden wir in die Firmengeschichte eingewiesen.
Die Metallwarenfabrik Gemmingen GmbH & Co. produziert
in drei Werken Aluminium-Druckguss, Verbundguss und Stanztechnik
für den Elektro- Maschinenbau, sowie Generatoren und Stromerzeuger-Systeme.
Gegründet wurde die Metallwarenfab-rik Gemmingen GmbH
& Co. im Jahre 1961.
Im Jahre 1981 wurde ein neuer Fertigungszweig ins Leben
gerufen: der Bau von Stromerzeuger-Aggregaten, angetrieben
von Benzin- oder Dieselmotoren. Auf die politischen und
wirtschaftlichen Verän-derungen und die Öffnung der Märkte
in Osteuropa zu Beginn der 90er Jahre wurde frühzeitig
reagiert und in Ungarn ein neu-es Zweigwerk gegründet,
in dem Druckgussprodukte gefertigt werden. Im Jahre 1998
erfolgte die Übernahme des Stromer-zeuger-Geschäfts von
der Robert Bosch GmbH und damit die Rückbenennung der
Produktlinie auf den ursprünglichen Markennamen "Eisemann".
Nach einer intensiven Betriebs- und Gerätebesichtigung
fuhren wir weiter zu unserem Hotel nach Karlsruhe.
Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten, konnten wir die
umliegende Gegend erkunden und uns erste Einblicke der
Stadt verschaffen. Das Abendessen war super. Danach fand
die traditionelle "Dienstversammlung der SBI/GBI" statt,
mit anschließender Kameradschaftspflege. Ausgeschlafen
und satt nach einem ausgiebigen Frühstück fuh-ren wir
mit dem Partnerschaftsbus weiter nach Straßburg. Hier
wurden wir durch eine Stadtführerin in die Geschichte
und Sehenswürdigkeiten der Stadt Straßburg im Elsass eingeführt.
Viele kleine Gassen und romantische Winkeln fanden wir
bei der Führung.
Ein besonders sehenswerter Stadtteil von Straßburg "La
Petite France", das "kleine Frankreich" war einst das
Gerber- und Fischerviertel der Stadt. Wenn man mit offenen
Augen durch die Stadt gegangen ist, konnte man zahlreiche
romantische Eindrücke sammeln die zu einem Wiederkommen
einluden. Mit der Zeit wurden wir ein wenig pflastermüde.
Dann bot sich ein Bootsausflug auf dem Flüsschen Ill an.
Die Flussfahrt wurde begleitet durch eine Simultanübersetzung
durch Kopfhörer. So konnte jeder in seiner Sprache die
Stadtführung genießen. Zum großen Entsetzten stellten
wir bei der Rückkehr zum Busparkplatz fest, dass ein Reifen
"platt" war und mit vereinten Kräften nahmen wir einen
Reifenwechsel vor.
Zurück ging es nach Karlsruhe ins Hotel. Am Sonntagfrüh
fuhren wir bei herrlichem Wetter nach Speyer zu einem
Besuch im Technik-Museum. Hier fanden wir viel Sehenswertes
aus der Vergangenheit und Gegenwart. Anschließend besuchten
wir die Feuerwache der Stadt Speyer die neben dem Ausstellungsgelände
ihren Sitz hat. Gegen 15:00 Uhr traten wir die Rückreise
nach Gelnhausen an und danken unserem "Fire-Driver" Willi
Emmerich für die gute und sichere Fahrt, die er leider
das letzte mal für uns durchführte. Dank an den Kreisfeuerwehrverband
Main-Kinzig-Kreis, Yvonne Jongkind und Albert Schmitt
für die gute Vorbereitung und Durchführung der diesjährigen
Informationsfahrt.